Jun 17

Jetzt hat es doch länger gedauert bis ich das erste mal was aus meinem Urlaub von mir hören lasse. Das liegt zum einen an allgemeiner Faulheit, aber auch daran das unser Internet hier im Hostel von Boston …. Langatmig ist (Tip an alle die auf schnelles Internet stehen – die Boston State Library – nicht allzu weit weg vom Apple Store die Boylston Street runter). Wo wir gleich beim Thema – Apple

Ich hab mir ja hier den Spass erlaubt und mich um eines dieser kleinen Bretter zu bemühen…. Zitat eines meiner Mitstreiter vor dem Store kurz vor dem offiziellen öffnen als klar war das es keine gibt “this is like MC-Donalds not having burger” und recht hat er – selbst nach 3 Monaten nach Start des neuen iPads gibt es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dies nur in kleinen Mengen. Aber bei meinem vierten Besuch hatte ich endlich eine kleine Visitenkarte in Händen auf der stand das ich eines bekommen würde.

Nachdem Steve (nein nicht der Steve aber einer seiner Untergebenen) mir am Eingang erzählt hatte das er “glaube” das sie welche reinbekommen hätten, aber ich es doch per double Check im ersten Stock nochmal verifizieren sollte stand ich dann mit dem Visitenkärtchen nochmal fast eine Stunde in einer Schlange von vielleicht 10 Leuten. Aber wir warteten alle geduldig bis wir von einem Apfelmitarbeiter (in meinem Fall Shaun) per Handschlag begrüßt, um unser Kärtchen erleichtert und mit dem Vermerk auf die Smartcover stehen gelassen wurden – “wait here here please until i get back with your iPad”.

Nachdem er damit zurück gekommen war und ich bezahlt hatte (mittels Kreditkarte an Shauns iPod), dürfte ich es aber noch nicht in Händen halten… Shaun verwies mich an Cecilia, welche mich freudestrahlend begrüßte, da wir uns bereits bei einem meiner anderen Besuch kennen gelernt hatten, an dem ich nach der Verfügbarkeit gefragt hatte. Sie erhielt mein iPad von Shaun, der sich bei mir verabschiedete, und ritzte die Folie mit einer Kreditkarte. Dann schob sie die Schachtel zu mir und gab mir zu verstehen das ich nun das Vergnügen hätte das gute Stück auszupacken.
Nachdem das erledigt war durfte ich es dann selber aktivieren und glücklich von dannen ziehen.

Fazit: Die ganze Aktion hat über eine Stunde gedauert, was ich wohl furchtbar gefunden hätte wäre ich nicht im Urlaub gewesen. Aber auf der anderen Seite weiss ich nun warum Apple das ganze nicht als Einkaufen, sondern als Erlebnis bezeichnet.

P.S. An dieser Stelle noch ein dickes Danke an meinen Freund Georg, der mich a) drei Tage mit schlechter Laune ertragen hat und b) am vierten Tag meinte das wir nochmal beim Apple Store vorbei gehen (ich wär nicht mehr hin)

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